Silber JoTrader´s Chartanalyse KW11/21

JoTrader´s Chartanalyse SILBER / US DOLLAR (WKN 965515 / XAGUSD)

Schlusskurs KW11-21 = 26,22$ / RSI 48,77

Schlusskurs KW09-21 = 25,22$ / RSI 37,75

Chartanalyse

Der Kurs hat sich seit der letzten Analyse in der  KW09/21, unterhalb der EMA20 und über der SMA100 seitwärts bewegt.

Dabei konnte er immerhin um einen ganzen Dollar zulegen Wobei er auf Monatssicht natürlich weiter im Minus liegt.

Das war also eher wenig bullisch bisher und es könnte sogar in die Gegenrichtung gehen, auch wenn das manche vermutlich nicht hören wollen.

Gute Trader klopfen aber alle Möglichkeiten ab und gewinnen deshalb   …. Geduld bringt Chance.


Wochenvergleich Silber in Dollar und Euro in () KW09/21

  • US$ = +1,20%  (-4,16%)
  • Euro = +1,66%  (-4,16%)

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Positives Szenario:

Zuletzt hatte ich geschrieben:

Der Kurs muss sich nun im Bereich von 24$ bis 25$ stabilisieren, um den Wiederanstieg in den steigenden Kanal vorzubereiten. Möglicherweise geht es auch im Bereich 24$ bis 26$ eine Weile seitwärts, was uns dazu veranlassen sollte, währenddessen die Umsätze zu beobachten. Dazu erkläre ich weiter unten mehr. Kann der Kurs über 26$ ansteigen und vor allem den steigenden Kanal wieder betreten, könnte es ordentlich bullisch werden, doch könnte das , wie schon erwähnt, noch eine Zeit dauern.

Das hat gepasst und der Kurs läuft brav in der genannten Range seitwärts.

Der Schlusskurs über 26.$ (26.22$) ist natürlich noch kein Ausbruch oder sehen so Ausbrüche aus?  Außerdem liegt der Kurs noch unter der EMA20.

Ich habe den Chart überarbeitet und den steigenden Trendkanal rausgenommen, dafür eine steigende Trendlinie eingezeichnet, die zusammen mit den Widerständen bei 28$ und 30$, steigende Dreiecke bildet. 

Besonders wenn das GAP überschritten werden kann, könnte es bullisch werden, sofern der Kurs bis dahin nicht überkauft ist.

Aber spätestens an der 30$ Marke, wird sich zeigen müssen, wohin die Reise gehen wird, da dort ein massiver Widerstand wartet, der möglicherweise nicht im ersten Anlauf genommen werden kann. Gleiches gilt natürlich für das GAP und die 28$ Marke.

Die 26$ / 27$ Linien haben im Vergleich zu den genannten und fett rot eingezeichneten Widerständen, nur eine geringe Wichtigkeit und dienen nur als Signalanzeiger, dass sich ein wenig Bewegung zeigt, die einen aber nicht gleich euphorisch stimmen sollte….das ist aktuell ein Marktrauschen!


Chart

(kleiner Chart aus der KW09/21)

Hinweis: Chart bereinigt , das wichtige GAP gelb eingefärbt, die wichtigen Widerständer 28$ / 30$ (je Deckel des Dreiecks) unterschiedlich dick eingezeichnet

Die Kreismarkierung zeigt das steigende Dreieck an


Negatives Szenario:

In der KW11/21 hatte ich gewarnt:

…wobei ich den extremen Einbruch bis in den Bereich 20$-22$ nur für den Fall erwarte, dass der Kurs sehr dynamisch auf das mögliche Unterschreiten der SMA200 bei rund 24,60$ einbrechen würde.
Da der Kurs noch immer NICHT überverkauft ist, muss man das als mögliches Worst Case Szenario im Sinn behalten. Es kommt darauf an, was die Big Player noch vorhaben und wenn die tiefer Kurse wollen, werden sie diese auch durchsetzen…

Es ist weiter alles offen.

Der Kurs schleicht zwischen rund 25$ und 28$ (30$) seitwärts und macht keinerlei Anstalten nach oben auszubrechen.

Sollte das so länger anhalten, ohne dass die BigPlayer hier Liquidität unterbringen (tun sie bisher anscheinend nicht) , muss mit einem Test in die Gegenrichtung, also nach unten gerechnet werden.

Sollte dann – genau hinschauen – die EMA20 von oben kommend, die SMA100 nach unten kreuzen, könnte es nochmal richtig eine auf den Kopf geben und wer weiß, ob es dann nicht doch nochmal bis 22-23$ abwärts geht?


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Fazit

Ich weiß, Du hast das schon gelesen, aber es schadet nicht, das nochmals zu tun und dann auch den neuen Text aufmerksam studieren. Das ist vielleicht nicht ganz einfach zu verstehen, aber dann musst Du Dich halt anstrengen, wenn Dir Dein Geld lieb und teuer ist.

Letztes Mal hatte ich also geschrieben:


So, oben hatte ich ja erwähnt, dass ich das Thema „Möglicherweise geht es auch im Bereich 24$ bis 26$ eine Weile seitwärts, was uns dazu veranlassen sollte, währenddessen die Umsätze zu beobachten“ etwas erläutern möchte.
Los geht´s: Sollte sich der Kurs also in der erwähnte Range seitwärts bewegen und es währenddessen, zu  kurzzeitig hohen Kauforder, schnell gefolgt von kleiner Verkaufsorder kommen, könnten Big Player begonnen haben, ihre liquiden Mittel am Markt zu platzieren.
Dabei gehen sie regelmäßig so vor, dass sie ein großes Paket einkaufen und versuchen einen erkennbaren  Kursanstieg zu verhindern, indem sie sofort wieder Teile an den Markt abgeben.
Dadurch wird verhindert, dass der Kurs zu schnell ansteigt und der Big Player sich selbst die Kurse verteuert, während das normale Anleger kaum bemerken können.
Er kauft also und verkauft einen Teil tagesgleich wieder und hält den Kurs dadurch in der gewünschte Range, wohl wissend, dass wenn sein Plan gelingt, sehr große Gewinne winken.
Besonders wenn es sich um sehr große Summen handelt, kann das mehrere Tage oder gar Wochen dauern, denn es soll ja nicht allen gleich auffallen, was da geschieht.
Ist die Liquidität dann größtenteils im Markt platziert, folgen in der Regel massiv positive Medienberichte und weitere Anleger werden medial auf den Wert aufmerksam gemacht. Dabei wird der Kurs von den Big Player genau beobachtet, z.B. wie er sich einer charttechnisch signifikanten Marke nähert und mit der restlichen Liquidität wird parallel zu den Medienberichten, der Ausbruch provoziert. Dazu reichen  dann schon relativ geringe Mittel aus weil ja das allgemeine Interesse bereits geweckt ist.
Es folgt passend  ein „chirurgischer“ Eingriff, um ein Kaufsignal für „Alle“ zu generieren. Anschließend können sich diese Strategen zurücklehnen und zusehen, wie der breite Anlegermarkt die Kurse  und damit die eigenen Gewinne nach oben treibt.
Das wird übrigens nicht nur bei Edelmetallen, sondern bevorzugt auch bei Aktien und Forex so gehandhabt. Allerdings bleibt das nur wirklichen Big Playern vorbehalten, denn dazu benötigt es wirklich große Geldbeträge, aber die sind ja auch reichlich vorhanden.
Übrigens funktioniert das mindestens genauso gut in die Gegenrichtung, wenn die Summe schließlich wieder aus dem Markt entnommen werden soll, ohne die Kurse schnell fallenzulassen. Dann wird das Ganze eben spiegelverkehrt mit den gezielten Verkäufen, Käufen im Wechsel durchgeführt, bis das Paket wieder aus dem Markt genommen ist.
Schaue Dir also unbedingt die Umsätze und die einzelnen Tageskerzen im Silber – Chart an, deren Dochte und Lunten die erwähnte Einstiegsgeschichte  widerspiegeln und genau das können die Big Player nicht verbergen, so gerne sie das auch wollten!!!
Es müssten also in der Seitwärtsbewegung regelmäßig längere Dochte auf den Kerzen zu sehen sein, weil es zuerst durch die großen Order zu einer langen Kerze und durch den folgenden Teilausstieg wieder zu einem Rücksetzer des Kerzenkörpers käme.   Dadurch bleibt ein Docht zwischen Tageshoch und Schlusskurs stehen, der diese Strategie verrät.
Da es sich meist um größere Summen handelt, die im Markt platziert werden soll, kommt es unweigerlich über mehrere Tage oder sogar Wochen zu diesen Symptomen während einer Seitwärtsbewegung.

Wie sieht es aktuell aus?

Bisher sind die BigPlayer mit ihren „Geldsäcken“ offensichtlich noch nicht da.

Zwar bewegt sich der Kurs wie erwartet seitwärts, doch werden KEINE größeren Summen in Silber investiert. Entsprechend fehlen auch eindeutig die langen Dochte, die als verräterische Spur sonst hinterlassen worden wären.

Der einzige annähernd dem entsprechende Docht, sahen wir am Donnerstag, doch war das ein Ergebnis auf die Rede von Jerome Powell und die Kerze schloss im Minus, was zeigt dass mehr verkauft, als gekauft wurde. Das war also nichts.

Möglicherweise ist den BigPlayern der Kurs auch ganz einfach zu hoch, so dass sie auf tiefere Kurse setzen und diese auch irgendwie herbeiführen könnten. Dabei könnte ihnen jetzt „Kollege“ Powell möglicherweise helfen, weil die Banken aufgrund der Rücknahme des Bankensonderstatuts in Sachen Anleihekäufen, Liquidität benötigen, die sie aus Aktien – und Edelmetallverkäufen generieren könnten. 

Insgesamt sehen die Edelmetall-Märkte, angesichts steigender Zinsen und einer FED Geld-Flut die bis 2023 anhalten soll lt. Powell, eher „besch*****“ aus und wenn man bedenkt, was man mit anderen Anlageformen während der letzten beiden Wochen verdienen konnte, so dürfte das ein Hundertfaches vom Kursanstieg in Silber gewesen sein teilweise.

Natürlich kannst Du darüber ganz anders denken wie die Masse, aber dann wirst Du auch kurzfristig kein Geld verdienen können, was aber eh kein Thema bei Edelmetallen sein sollte, denn die Masse macht nun mal die Kurse.

Ich habe früher, als ich jung war, die Contrarian-Strategie gehandelt, also bin gegen den Markt eingestiegen, was auf lange Zeit sehr lukrativ war. Aber dazu braucht man wirklich vieeeeeeeel Zeit und vor allem guuuuuuuuute Nerven.

Wenn Du Beides hast und auch ne Menge Kohle bei Dir ungenutzt rumliegt, kannst Du natürlich sukzessive Deine Bestände auf dem aktuellen Niveau aufbauen und bei fallenden Kurs nachkaufen.

Ob Du oder Deine Kindeskinder (falls Du welche hast) davon etwas haben werden, wird sich erst rückblickend zeigen, denn sollte die Wirtschaft zwischendurch noch crashen, kann das noch vieeeeeeeeeeeeel länger dauern.

Auch wenn die Banken tatsächlich bis Ende März Liquidität aus Edelmetallen generieren, steigt der Druck weiter an. So ist das nun mal mit den Edelmetallen, deshalb dürfte es bis zum Ausbruch sinnvoller sein, sich anderweitig umzuschauen. Mit dem bisher anderswo erzielten Gewinn hättest  Du bisher  immerhin schon „eine Tonne Silber“ einkaufen können, wenn Du hier nicht auf Silber gewartet hättest. So läuft es am Markt….nie emotional an irgendeiner Assetklasse kleben und das wird zukünftig immer wichtiger.

Aber keine Bange, die BigPlayer werden kommen, entweder auf diesem oder eben auf einem tieferen Niveau und deshalb sollte man bei jeder Bodenbildung beobachten, ob die oben erwähnten Anzeichen zu sehen sind. 

So, aber jetzt genug geschrieben…ich relaxe  jetzt noch ein wenig …das Wochenende ist kurz…


Ich wünsche viel Erfolg  – JoTrader

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