GOLD JoTrader´s Chartanalyse KW51-52/19

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JoTrader´s Chartanalyse GOLD / US DOLLAR (WKN 965515 / XAUUSD)

Angaben in() = Vorwoche Gold beendete die Woche mit 1.478,05 (1.476,18$)
Rückblick  Tote Hose beim Goldpreis. Zwar hat sich der Kurs leicht ansteigen können, aber grundsätzlich bewegte er sich müde auf der EMA20 seitwärts. Die obere Begrenzung des Dreiecks bzw. des fallenden Trendkanals, konnte nicht geknackt werden.

Indikatoren

  • Der MACD liegt aktuell bei +0,80 zu -1,23 (-1,82 zu -3,92) Punkten und liegt weiter im Plus.
  • Der RSI beendete die Woche  mit 74,82 (66,33) Punkten und liegt nun klar im überkauften Bereichs
  • Momentum: +18,14 (+12,19) Punkte –  im  Plus –  zuletzt: aufwärts
  • ADX:  16,44 (16,81) Punkte – schwach- zuletzt: seitwärts bis leicht abwärts – unterstützt keinen Trend – Vorteil bei den Bullen (DMI).
Wochenvergleich Gold  in Dollar und Euro
  • US$ =  +0,17% (+1,08%)
  • Euro =  +0,53% (+0,53%)

Chartanalyse

Der Kurs hat sich auch in dieser Woche darauf beschränkt, sich auf der  EMA20 (1.052,51$) seitwärts in Richtung der Dreiecksspitze zu bewegen. Immerhin wurde die EMA20 nicht unterschritten und am Donnerstag und Freitag, wurde sogar ein Test der oberen Begrenzung des fallenden Trendkanals, die gleichzeitig auch die Dreiecksformation nach oben deckelt, angedeutet. Die Frage stellt sich natürlich, wer bei solchen Kursfantasien der Aktienmärkte, Gold als Kauf ansieht?
Positives Szenario: Der Kurs befindet sich immer nochin einer Dreiecksformation, gebildet aus fallendem und steigenden Trendkanal bzw. deren Grenzlinien. Dabei wurde die obere Grenze getestet und der Kurs liegt auch in deren Nähe. Für die letzten Handelstage des Jahres gilt weiterhin das, was ich schon in der Vorwoche schrieb (kursiv) Da es in Richtung der  entsprechenden Dreiecksspitze nicht mehr allzu weit ist, darf man noch in 2019 mit einem Ausbruch rechnen, wobei angesichts der Feiertage und Ferien, die Wahrscheinlichkeit dafür spricht, dass hier Liquidität „sicher“ geparkt werden könnte. Das spricht für möglicherweise steigende Kurse, so dass ein Ausbruch nach oben gelingen könnte. Das Ziel wäre dann ein Anstieg über 1.500$ . Aber VORSICHT, denn der Kurs ist bereits deutlich überkauft!
Negatives Szenario: Auch hier hat sich wenig verändert, bis auf die Tatsache dass der Kurs klar überkauft ist und zu normalen Zeiten mit einem Rücksetzer zu rechnenen wäre. Sollte dieser die Dreiecksformation nach unten auflösen und sollte der Kurs dabei unter 1.438$ nachgeben (fett grün) , wäre ein deutlicher Rückgang möglich, der in der Spitze möglicherweise auch den Bereich 1.400-1.420$ ansteuern könnte.   Werbung

Chart

Chart 1 = Vorwoche * Chart

Fazit Nachdem der Verfallstag am Freitag kaum Bewegungen in den Goldkurs brachte, wird es immer unwahrscheinlicher, dass vor Jahresende noch eine größere Bewegung aufwärts, erfolgen wird. Ursache dafür dürfte der deutlich überkaufte RSI sein. Hier werden sich die Big Player hüten, in so einen Markt massiv einzusteigen bzw. sieht es danach aus, als wären sie längst schon investiert. Sollten es die „Kleinen“ wagen, den Kurs in einer Übertreibung nach oben ausbrechen zu lassen, könne es sie teuer zu stehen kommen. Vermutlich wird dieses Jahr kaum jemand noch die Gewinne mitnehmen und aussteigen, aber was geschieht im neuen Jahr (eventuell auch am letzten Handelstag schon?) Die Anleger befinden sich in einem Dilemma, denn selbst wenn man jetzt einsteigt und einen schönen Gewinn erreicht, lautet die Frage: Komme ich im neuen Jahr schnell genug wieder aus dem Markt heraus, bevor das die Big Player tun und die „Kleinen“ geplündert werden? Die Antwort lautet „NEIN!“ Wie ich schon letzte Woche schrieb, läuft es in der Regel so ab (kursiv) Wenn die Großen das geschickt anstellen, strömen erst noch weitere Anleger nach, bevor es knallt. Für viele Anleger ist es nämlich nur schwer zu ertragen, wenn sie den Gewinnen hinterherschauen müssen und das verleitet zu einem Ausstieg, über den sich andere als Verkäufer dann freuen dürfen…. Andererseits weiß man in längeren Börsenpausen nicht was weltpolitisch alles geschehen kann und ob nicht doch zum Jahresbeginn die Aktienkurse einbrechen. Was hilft? Da hilft nur eine breite Streuung über mehrere Assetklassen hinweg, ohne Klumpenbildung. Das reduziert das Risiko des Depots erheblich, hilft aber für die Anlageklasse, die es letztendlich „erwischt“ wenig. aber das muss jedem, der an der Börse mitspielen möchte, von vorneherein klar sein. Wenn nicht, sollte er lieber ein Sparstrumpf benutzen Die Frage lautet also: soll ich mir ein erhöhtes Risiko antun vor lauter Angst oder nicht?! Zum Glück darf das jeder selbst entscheiden!
In der kommenden Woche sollte man auf folgendes achten:
  • Ausweitung des Handelskriegs in einer Eskalationsspirale
    • Konfliktausweitung in China, Indien, IRAN, Israel, Jemen,  Nord Korea, Pakistan, Russland, Saudi Arabien,Syrien, Venezuela
  • DAX, Dow Jones: auf steigende/fallende Kurse achten, die möglicherweise zu Umschichtungen von Gold zurück in Aktien führen könnten (gleiches gilt natürlich auch umgekehrt.)
Wichtige Marken wären in dieser Woche: (durchgestrichen =überschritten)
  • 1400$ müssen überschritten werden
  • 1410$ müssen überschritten werden
  • 1420$ müssen überschritten werden
  • 1430$ müssen überschritten werden
  • 1440$ müssen überschritten werden
  • 1450$ müssen überschritten werden
  • 1460$ müssen überschritten werden
  • 1470$ müssen überschritten werden
  • 1480$ müssen überschritten werden
  • 1490$ müssen überschritten werden
  • 1500$ müssen überschritten werden
  • 1510$ müssen überschritten werden
  • 1520$ müssen überschritten werden
  • 1530$ müssen überschritten werden
  • 1540$ müssen überschritten werden
  • 1550$ müssen überschritten werden
  • 1560$ müssen überschritten werden
  • 1570$ müssen überschritten werden
  • 1580$ müssen überschritten werden
  • 1590$ müssen überschritten werden
  • 1600$ müssen überschritten werden
Ich wünsche viel Erfolg  – JoTrader Wichtige Hinweise Verlinkungen dieser Seiten sind mit Zustimmung des Seiteninhabers erlaubt, aber bitte Urheberrechte beachten!
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